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SWISS TAVOLATA IM HERBST - Herbstzeit – Kürbiszeit

Esther Bieler | 06.11.2015 |

SWISS TAVOLATA IM HERBST - Herbstzeit – Kürbiszeit


Herbstzeit – Kürbiszeit

Halloween ist vorbei – jetzt darf man den Kürbis „schlachten“. Denn aus dem orangen Kürbisfleisch lassen sich viele schmackhafte Gerichte zubereiten. Doch erst will ich mich inspirieren lassen. Dazu fahre ich ans Kürbisfest nach Rudolfingen im Zürcher Weinland (6./7. November 15). Doch gemach – zuerst will ich mir das romantische Spektakel mit einer Wanderung verdienen.

 

Vom schmucken Riegelhausdorf Rudolfingen – die meisten Häuser stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert - schlage ich den Weg in die Höhe ein. Ich möchte vom Aussichtsturm „Cholfirst“ die Rundumsicht geniessen. Durch den Rebberg geht’s hinauf nach Wildensbuch. Von da sieht man den Turm bereits. Er ist aus sieben mächtigen Douglas-Eichen gezimmert, die hier am Cholfirst wuchsen. Die Aussicht von oben ist an klaren Tagen wie jetzt phänomenal!

 

Aussicht vom Cholfirst

 

 

Bunte Reben bei Rudolfingen

 

Auf demselben Weg geht’s zurück nach Wildensbuch und dann folge ich dem Pfad durch die Reben nach Benken. Von Orange bis Dunkelrot leuchtet das Laub an den Stauden. Die Trauben sind längst eingebracht – der Rebensaft darf reifen. Zurück nach Rudolfingen geht’s entweder übers Feld unterhalb der Hauptstrasse oder schöner und etwas länger – durch die Reben. Rechtzeitig zum Eindunkeln bin ich zurück. Gerade werden die Lichter in den Kürbissen angezündet, die Strassenbeleuchtung ausgeschaltet. Seit 1999 findet das Kürbisfest jeweils in der ersten Novemberwoche statt. Es wurde gegründet, um den defizitären Dorfladen zu sichern. Die ganze Dorfbevölkerung macht mit und schnitzt über tausend Kürbisse! Das Kürbisfleisch wird zu vielfältigen Gerichten verarbeitet, die man am Fest geniessen kann.

 

Gemütlich bummle ich durchs Dorf, geniesse einen wärmenden Glühwein, freue mich an den kunstvoll verzierten Kürbislichtern, den regionalen Spezialitäten und dem Kunsthandwerk, das an Ständen, in Scheunen oder kleinen Läden angeboten wird. Die kalten Hände wärme ich an einem der zahlreichen Feuerkörbe – da kommt man schnell mit anderen Besuchern ins Gespräch. Wo sind die grössten Kürbisse? Wo die schwimmenden? In welchem Weinkeller ist es besonders gemütlich? Soll man jetzt eine Kürbissuppe oder doch lieber eine Kürbis-Bratwurst verspeisen? Am besten beides!

 

Ich lasse es beim Glühwein und gönne mir anschliessend eine Tavolata. Nach Schaffhausen, Kloten oder ins Zürcher Unterland ist es ja nicht weit. In Kloten zum Beispiel gibt’s ein ofengebackenes Kürbisgemüse. Und in Schaffhausen „Wy-Guetzli“ zum Kaffee.

 

Alles zum Fest vom 6./7. November 2015

 

 

Kürbisfest in Rudolfingen

 

Kürbisfest in Rudolfingen im November 2015

 

Kürbisse am Kürbisfest in Rudolfingen

 

Dekoration am Kürbisfest in Rudolfingen

 

 


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